TRADITION UND FORTSCHRITT

Die Unternehmensgruppe setzt sich zusammen aus der Gründungsfirma, der G. Most GmbH & Co. KG, der Most Bauunternehmung GmbH &Co. - hier ist auch der Dachdecker und Zimmerei-betrieb integriert, - der Most MSB-Schlüsselfertiges Bauen GmbH &Co. KG, dem Most Baufachmarkt GmbH & Co. KG und dem Betonwerk Dettingen GmbH & Co.

Die Most-Bauunternehmung es das älteste Glied in der Most-Unternehmensgruppe. Sie wurde 1871 gegründet. Das sind 138 Jahre bautechnische Entwicklung und Innovation. Wir haben diese Zeit genutzt, um das straff geführte Familienunternehmen stetig weiter auszubauen, immer den neuesten Stand der Technik zu halten, modernste Erkenntnisse in unseren Bauablauf einzufügen und unser Angebotspalette ständig zu erweitern.

Nur bewährte Materialien und wartungsarme Konstruktionen kommen zum Einsatz und sichern Ihnen gleichbleibend hohe Qualität.


GRUNDSTEINLEGUNG DER FIRMENGRUPPE MOST

Als ob der umtriebige Firmengründer unsere Zeit vorausgeahnt hätte, baute er den ersten Fertigungsbetrieb für die industrielle Produktion von Betonrohren. Außer den selbst hergestellten Produkten vertrieb er auch fremde Baustoffe, wie Fliesen, Ziegel u.a. Das war der Beginn des heutigen Baufachmarktes.

1904 verstarb der Gründer, die 2. Generation war gefordert. Ihre Initiativen wurden durch den 1. Welt-krieg unterbrochen. 1923 übernahm Richard Most das Geschäft von seinem Vater. Es gelang ihm, mit neuen Ideen das Unternehmen wieder auf Erfolgskurs zu bringen.


Die Geschichte der Firmen-gruppe Most ist eng mit der Familiengeschichte verknüpft, die sich nun schon 125 Jahre fortschreibt. Und immer war und ist es ein Most, der mit unternehmerischem Gespür und Tatkraft die Firma durch die oftmals schwierigen Zeiten steuerte. Zwei Weltkriege und zwei Inflationen haben das Unternehmen arg gebeutelt. Es ist trotzdem weiter gewachsen.

Heute ist die Firmengruppe ein straff organisiertes Familienunternehmen mit einer breit gefächerten Angebotspalette auf dem Bausektor.

Ein intaktes Betriebsklima und motivierte Mitarbeiter tun ein übriges. Ohne die Einsatz-bereitschaft aller Beteiligten wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.

1869 kam der junge Absolvent der „königlichen Baugewerkschule Stuttgart", Gottlieb Most, nach Kirchheim. Das Architekturbüro Manz hatte ihn als Bauleiter für den Neubau des Amtsgerichts engagiert.

1871 gründete Gottlieb Most sein eigenes Bauunter-nehmen, das heute noch besteht. An Aufträgen war zunächst kein Mangel. Neben einer Vielzahl von Industrie-bauten wurden auch Bau-vorhaben wie die Kirche St. Ulrich und der Teck-Turm realisiert.
1897 legte Gottlieb Most den Grundstein für eine Zementfabrik, in der mit viel Erfolg der damals bekannte „Romanzement" hergestellt wurde.


In den zwanziger Jahren wurde die Firma im Straßenbau fündig. Schon bald rollten die ersten Straßenwalzen durch die Straßen Baden-Württembergs. Zu dieser Zeit waren dann auch die Söhne Emil und Richard Most mit ihrem Studium fertig (die 3. Generation) und konnten den Vater unterstützen. Die Belegschaft war zu Beginn des 2. Weltkrieges auf ca. 400 Mitarbeiter gestiegen. Als 1939 der Krieg ausbrach, wurden Menschen und Maschinen in alle Winde zerstreut. Richard Most sen. hielt mit seinem Sohn Richard und mit wenigen älteren Mitarbeitern das Firmenfähnlein hoch. Für die Militärstandorte in Münsingen und Engstingen mußten Straßen und Bunker gebaut werden. Nun gehörten Stahlbetonstützen für Luftschutzbunker und Luftschutzklosetts aus Beton zum Leistungsprogramm. Bei Kriegsende kam jede Bautätigkeit zum Erliegen. Erst nach der Währungsreform konnten die stillgelegten Produktionsstätten wieder aktiviert werden.

Der anstehende Wieder-aufbau, der sich über die fünfziger und sechziger Jahre erstreckte, brachte bald Vollbeschäftigung. Unzählige Bauvorhaben, insbesondere der öffentlichen Hand: Altenheime, Krankenhäuser, Rathäuser, Abwasser- und Frischwasserleitungen wurden durch das nun wieder leistungsstarke Unternehmen ausgeführt. Auf dem Hausberg „Teck" entstand ein neuer Turm und das Wanderheim. Hoch-, Tief- und Straßenbau erwiesen sich als tragende Säulen. Dipl.-Ing-Emil Most war hier der dafür zuständige Mann. Aber auch die Fabrikation im Betonfertigteilwerk erlebte einen Boom. Kaminformsteine aus Ziegelsplittbeton waren der Renner. Plakatsäulen, Streugutbehälter, runde und eckige Schachtfertigteile für den Tiefbau fanden reißenden Absatz in den vom Krieg zerstörten Städten und Gemeinden. Dies war das Ressort von Bauingenieur Alfred Most, der 1952 nach Studiumabschluß als Teilhaber in die Firma eintrat. Er war auch als gelernter Kaufmann zuständig für den betriebswirtschaftlichen Bereich.

1971 konnte das Unter-nehmen das 100jährige Jubiläum feiern. Aus Platz-mangel mußten wichtige Betriebe nach Dettingen verlagert werden, wo durch die Initiative von Alfred Most Grundstückskäufe für das expandierende Unternehmen getätigt worden waren. Die Betonfertigteilproduktion und das Transportbetongeschäft mit Mischanlage konnten so ihre Kapazitäten erweitern.

1976 kam die 4. Generation auf den Plan. Dipl.-Ing. Bernhard Most trat als geschäftsführender Gesellschafter in die Firma ein.

Er übernahm die Funktion, die sein 1965 verstorbener Vater innehatte. Darüber erkannte Bernhard Most im „schlüsselfertigen Bauen" ein weiteres wachstums-orientiertes Standbein.

1978 wurde dafür die Gesellschaft „MSB-Most-Schlüsselfertiges Bauen" gegründet.

1983 trat zur Unterstützung seines Vaters, Alfred Most, der sich altershalber aus dem Geschäft zurückziehen wollte, Dipl.-Betriebswirt Hans-Joachim Most in die Firmenleitung ein.

In der folgenden Rezession mußte das Unternehmen Kapazitäten zurücknehmen, konnte jedoch durch Rationalisierungsmaßnahmen das Schlimmste verhindern.

1985 gelang es, mit einer hauseigenen Zimmerei auch auf diesem Sektor erfolgreich zu werden.



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